Tee stammt ursprünglich aus China, war aber auch in Japan bekannt, wo sich genau wie in China eine eigene Teekultur entwickelte. Diese Kultur, die von vielen Regeln geprägt ist und in der Teezeremonie gipfelt zeigt, wie wichtig und wertvoll Tee war und immer noch ist.
Der Siegeszug in Europa
Als im 16. und 17. Jahrhundert europäische Seefahrer nach China und Japan kamen, brachten sie den Tee nach Europa, wo er schon bald sehr beliebt war. Doch da die Chinesen die Ausfuhr der Pflanze unter Androhung der Todesstrafe verboten hatten, konnte der Tee nur in seinem Heimatland erworben werden.Dieses Monopol nutzten die Chinesen. Sie erlaubten nur den Eintausch gegen bares Silber, was in Europa zu einer Verknappung und damit Verteuerung des Silbers führte. Das bekamen vor allem die Engländer zu spüren. Denn sie waren die einzigen Importeure für den europäischen Markt.
Tee im Tausch gegen Opium
Als Gegenmaßnahme brachten sie Opium nach China, was schon bald kastrophale Folgen für die Bevölkerung hatte. Der Streit eskalierte und endete in den Opiumkriegen, die China verlor.Die Industriespionage der Engländer
Es gelang den Engländern im 19. Jahrhundert, Teepflanzen aus China auszuführen und in Indien zu kultivieren. Damit begann der endgültige Siegeszug des Tees, denn der dort produzierte schwarze Tee ist immer noch der bekannteste und am meisten getrunkene Tee in Europa....weiter zu Teesorten
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