Ein Schwimmbecken besteht aus einem Beckenkörper mit einer Wand und einer Bodenplatte,
der Abdichtung, der Abdeckung und der Technik zur
Wasseraufbereitung.
Vor Baubeginn müssen noch einige statische Untersuchungen über die Bodenbeschaffenheit,
eventuelles Gefälle und die Tragfähigkeit des Untergrundes gemacht werden, um ein
Absinken des Beckens zu verhindern.
Da Grundwasser einen sehr starken Gegendruck erzeugt, der erhebliche zusätzliche Kosten
für dickere Wände und eine stärkere Bodenplatte zur Folge hätte, sollte ein
Schwimmbecken immer über dem Grundwasserspiegel liegen.
Die Bodenplatte muss wegen des hohen Drucks, den sie aushalten muss, immer aus Beton
gegossen werden und sollte 15-30 cm dick sein. Je nach örtlicher Gegebenheit kommen
unterschiedliche Betonarten in Frage. Am besten ist es, sich deshalb von einem Fachmann
beraten zu lassen.
Der Aufbau besteht im Normalfall aus gewachsenem Mutterboden, einer Kiesschicht von 20 cm
Dicke, einer 0,5 cm dicken Trennfolie oder einer Trennschicht aus Magerbeton und der
eigentlichen Bodenplatte mit je einer Baustahlmatte oben und unten. Wichtig ist, dass der
Beton hundertprozentig glatt und eben ist, da sonst später am Beckenboden Unebenheiten zu
sehen sein könnten. Deshalb sollte der Beton keine Zusatzstoffe wie Steine oder
Betonbruch enthalten.
Die Wand des Beckens kann aus unterschiedlichen Materialien bestehen:
...weiterlesen.
