Die Welt stand still, als die Crocs das Licht der Welt erblickten. Ok, das ist vielleicht ein wenig zu pathetisch. Sagen wir, sie erweckten viel Aufsehen und das zunächst nur in den USA, wo ja so viele Trends heutzutage ihren Anfang nehmen. Aber es dauerte nicht lange, da schwappte der Trend über den großen Teich herüber nach Europa und damit auch nach Deutschland.
Im Gegensatz zu den äußerst begeisterungsfähigen Amis, sind die Deutschen sehr viel zurückhaltender, wenn es um neue und ungewohnte Dinge geht. Und so hatten es die Crocs zu Anfang nicht wirklich leicht. Es ging ihnen in etwa so wie einem neuen Popstar: die einen liebten sie – die anderen haßten sie. Dabei bestand das Hauptproblem darin, dass die meisten Gegner nicht so recht verstanden, was sie mit den Crocs anfangen sollten. Darüber hinaus hielten viele die trendigen Treter für ein One-Hit-Wonder und trauten ihnen nicht zu, dass sie ihr Handwerk verstehen.
Doch Aussitzen und Ignorieren half nichts: die Zahl der Crocs Fans wuchs und wächst kontinuierlich, denn offensichtlich steckt hinter den bunten Schuhen mehr als nur ein schrilles und freches Äußeres.
Die Crocs sind als Freizeitschuhe einfach unschlagbar: egal ob Besorgung in der Stadt, Bootstour, Gartenarbeit und Strandspaziergang – Crocs machen immer eine gute Figur, nicht nur, wenn es darum geht, dass sie wasserfest und robust sind. Auch mit ihrem ergonomischen Fußbett und dem hohen Tragekomfort können sie auftrumpfen. Und so werden sie auch gerne auf der Arbeit getragen werden, besonders wenn man dort viel Laufen oder stehen muss.
So konnte der Popstar unter den Schuhen doch noch einige Fans in Deutschland gewinnen. Und wie die Musik so ist auch die Mode nunmal eine Sache des Geschmacks. Oder wie man im Rheinland sagt: jeder Jeck is anders.
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