Für die Haltbarkeit von Matratzen sind nicht nur Material und Härtegrad wichtig. Natürlich nutzt sich eine dünne Matratze mit schlechter Federung schneller ab als eine hochwertige, punktelastische Matratze. Doch sogar die Haltbarkeit einer guten Matratze kann durch entsprechende Pflege noch verlängert werden.
Viele Matratzen sind mit Schonbezügen oder Spannauflagen überzogen, die regelmäßig gewaschen werden sollten. Eine einfache Spannauflage passt noch in die Waschmaschine, wo sie alle zwei Monate bei mindestens 50 Grad gewaschen werden sollte. Ist die Matratze komplett mit einer Schutzhülle überzogen, ist diese meist zu groß für die Waschmaschine und muss in die Reinigung gebracht werden. Für Allergiker empfiehlt sich die Reinigung bei 95 Grad.
Damit sich die Matratze nicht zu schnell abnutzt, sollte sie regelmäßig gewendet werden. Das bedeutet: alle ein bis zwei Monate die Matratze mit der Unterseite nach oben drehen, damit alle Seiten gleich gut belüftet werden und keine Liegekuhlen entstehen. Ein gut punktelastischer Lattenrost erhöht zusätzlich die Elastizität der Matratze und verhindert einseitige Abnutzung. Allerdings kann selbst der beste Lattenrost nicht das Wenden der Matratze ersetzen.
Am Wichtigsten ist jedoch die Belüftung: regelmäßig das Fenster öffnen, damit Feuchtigkeit abziehen und sich nicht in der Matratze festsetzen kann. In zu feuchten Räumen gedeihen Schimmel und Milben nämlich nicht nur an den Wänden, sondern greifen auch die Matratze an. Bei nachlässiger Pflege und schlechter, feuchter Luft hält selbst die beste Matratze nicht länger als ein Jahr.
Ansonsten kann eine qualitativ hochwertige und gut gepflegte Matratze bis zu vierzehn Jahre halten.
