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Manche Leute meinen: je härter die Schlafunterlage, desto gesünder. Falsch, denn wer zu hart liegt, erleidet hartnäckige Verspannungen. Sogar ohne weitere körperliche Belastung muss der Körper sich anstrengen, um sein eigenes Gewicht tragen zu können. Wer seinen Muskeln nachts keine Erholung gönnt, wird krank. Schlechter Schlaf zählt zu den Hauptursachen für fatale Herz-Kreislauferkrankungen. Doch eine zu weiche Matratze ist ebenso ungesund, weil der Körper nicht gut genug abgefedert wird.

Wer sich eine neue Matratze kaufen möchte, sollte auf bestimmte Dinge achten. Eins davon ist der Härtegrad, obwohl dieser von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich ist und der Körperstatur nur bedingt gerecht wird. Der Härtegrad richtet sich nach Gewicht, nicht aber nach Statur oder Schlafgewohnheiten. Außerdem gibt es Matratzen-Hersteller, die den Härtegrad gar nicht erst angeben. Besser ist es, auf die Punktelastizität der Matratze zu achten. Die meisten Matratzen sind in fünf bis sieben Zonen eingeteilt, die das Körpergewicht an Kopf, Schultern, Hüften und Oberschenkeln verstärkt abfedern.

Doch außer der Federung spielt auch das Material der Matratze eine große Rolle für den Schlafkomfort. Besitz man beispielsweise einen verstellbaren Lattenrost, sollte man sich nicht für eine Federkernmatratze entscheiden. Ihre Federn blockieren den Bewegungsfluss und passen sich daher nicht gut an verstellbare Lattenroste an. Latex-, Viskose- oder Kaltschaummatratzen passen sich sehr viel besser an die unterschiedlichsten Arten von Lattenrosten an.

Wer zu nächtlichem Schwitzen neigt, braucht eine durchlässige Matratze, welche die Feuchtigkeit problemlos wieder an die Außenluft abgibt. Hier wäre wiederum eine Federkernmatratze die bessere Wahl.