Optimale Federung und Anpassung an die verschiedenen Schlafpositionen können nicht immer allein durch eine Matratze gewährleistet werden. Die Kombination der richtigen Matratze mit dem passenden
Lattenrost ist nicht nur wichtig für einen erholsamen Schlaf und die Gesundheit, sondern kann die Pflege der Matratze erleichtern. Ein Lattenrost entlastet die Matratze zusätzlich und sorgt für gute Luftzirkulation um die Matratze herum, damit Milbenbefall und Schimmel verhindert werden. So kann die Lebensdauer der Matratze erheblich verlängert werden.
Doch lassen sich nicht alle Lattenroste mit allen Arten von Matratzen kombinieren. Alle Lattenroste sollen besonders im Bereich der Schultern oder Hüfte das Körpergewicht abfedern, allerdings hängt die Federung auch von der Bauform des Lattenrostes ab.
Die einfachste Version ist der rahmenlose Rollrost, dessen Latten mit einem elastischen Band verbunden sind. So lässt sich der Rollrost zwar platzsparend verstauen, bietet aber nur geringen Liegekomfort.
Eine bessere Wahl wäre ein anpassbarer Standartlattenrost. Im Hüftbereich ist er mit zusätzlichen Doppelleisten verstärkt und durch schiebbare Spanner kann die Federung individuell angepasst werden.
Für kranke Menschen ist ein
beweglicher Lattenrost besonders gut geeignet. Ein beweglicher Lattenrost ist in vier bis fünf verstellbare Segmente geteilt, deren Anordnung ergonomischen Richtlinien folgt. Diese Segmente können so beispielsweise im Bereich des Rückens oder der Oberschenkel entsprechend verstellt werden. Früher musste dies noch per Hand geschehen, mittlerweile lassen sich bewegliche Lattenroste elektrisch einstellen.