Der String-Tanga ist eine Weiterentwicklung des Tangas (port.Tupi tanga:=Lendenschurz).
Ursprünglich ein Bikini brasilianischer Herkunft, der überwiegend aus Bändern
und Dreiecken gefertigt ist, ist der Tanga heute ein fester Bestandteil der
Dessous. Er besteht aus zwei unten aneinander genähten Dreiecken, die Po und
Genitalbereich bedecken und an der Hüfte an einem dünnen Band oder Gummi
befestigt sind.
Beim String (engl.=Faden, Schnur) ist der Po dagegen nur wenig oder gar nicht
bedeckt. Zu Beginn der 1970er Jahre wurde der String-Tanga im Zuge der sexuellen
Revolution auf Magazinen öffentlich als Bade und Dessousmode abgebildet.
Während er in der Bademode nur eine Randerscheinung war, wurde er in der
Dessousmode ein fester Bestandteil, vor allem als Reizwäsche. In den 90er
Jahren trat der String-Tanga dann seinen endgültigen Siegeszug an. Seine
Trägerinnen und Träger schätzen an ihm, dass er sich unter enger und leicht
durchsichtiger Kleidung nicht abzeichnet und so keine sichtbaren Umrisse der
Unterwäsche zu erkennen sind. Gerade bei jungen Frauen hat sich der
String-Tanga jedoch zu einem modischen Accessoire entwickelt, dass über den
Bund von Hüfthosen und -röcken hervorblitzt. Diese Strings sind aus schönen
Spitzen hergestellt und oft noch mit Strass verziert. Bei einigen bestehen
die Stege um Hüfte und Po auch ganz aus Strass. Diese wirken besonders edel
und betonen auf eindrucksvolle Weise die Rückansicht ihrer Trägerin.
