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Artikel im Juni 2007


Als Zielvereinbarung werden Ziele bezeichnet, die zwischen Vorgesetztem und Mitarbeitern bzw. zwischen Chef und Teams vereinbart werden. Leider handelt es sich häufig um "verkappte" Arbeitsanweisungen, die aus übergeordneten Zielen hervorgehen. Führungstraining hat in zahlreichen Unternehmen schon einen festen Platz in der Ausbildung und Weiterbildung bzw. in der Personalentwicklung. Dies ist sehr bedeutend, denn ein guter Vertriebler, der aufgrund seiner Taten befördert wird, ist nicht zwingend eine akzeptable Führungskraft. So verhält es sich ebenfalls in Ingenieursberufen bzw. vielen technischen Fächern.

Die Einführung von Zielvereinbarungen unterliegt meist der betrieblichen Mitbestimmung.

Zielvereinbarung erarbeiten

Ziele sollten dort erarbeitet werden, wo die aussagekräftigsten Daten zusammenfließen. Dies kann der Wirkungsbereich des Mitarbeiters sein. Zum Beispiel kennt keiner außer dem Verkäufer die von ihm betreuten Abnehmer besser und kann die Potentiale besser einschätzen. Also muss er erarbeiten, welche Ziele er bei welchem Abnehmer mit welchen Maßnahmen im Planungszeitraum vollenden will.

Diese Ziele klärt er mit seinem Gruppenleiter oder Vorgesetzten, der dann seinerseits die Ziele der Arbeitskollegen zu einem Abteilungsziel sammelt. In der Verhandlung dieses Abteilungsziels mit dem Bereichsleiter werden nun, in aller Regel intensiver, die Ziele der übrigen Abteilungen und die nötigen Mittel zum Vollbringen dieser Ziele erörtert. In den Gesprächen der Bereichsleiter mit dem Eigner des Unternehmens kristallisiert sich das Unternehmensziel heraus.

Oft verliert man in Folge mangelnder Ziele einen leistungsfähigen Mitarbeiter, bekommt eine weniger fähige Führungskraft und dann nicht selten ein demotiviertes Team. Führen ist definiert als „zielorientiertes Bewegen“ und enthält die entsprechende Einflussnahme auf Gruppen oder Einzelpersonen durch eine bestimmte Person. Wie sollte diese Einflussnahme ohne konkrete und klare Ziele gelingen?

In der Führungspraxis stellt sich aber oftmals heraus, dass es in aller Regel gerade an deutlichen Zielen und ergo ferner an entsprechender, daraus legitimierter Beeinflussung mangelt.

Führung wird häufig auf die Einhaltung von Uhrzeiten und Stellenbeschreibungen sowie die Einhaltung von Arbeitsanweisungen reduziert, das ist dann "Leitung". So ist Führung nicht nur mühselig und eine wenig motivierende Direktive, sondern „sie bleibt des Weiteren stecken“ im Reagieren auf die jeweiligen Forderungen an die geführte Abteilung, die Gruppe, den Bereich etc.

Was könnten Kerngedanken von Führungstrainings sein?
  • Unternehmensziele austauschen und präzisieren
  • Ableiten von Teilzielen aus den Unternehmenszielen
  • Ressourcen zielgerichtet verwenden
  • Mitarbeiterziele mit dem Kollegen zusammentragen
  • Erfolge beaufsichtigen
  • Rückmeldungen zu Teilergebnissen

Nachdem eines der Ziele oder alle Ziele allgemein akzeptiert sind, werden Aktionen erarbeitet, die zum Vorhandensein eines Zielvereinbarungssystems führen.

Solche Maßnahmen könnten sein:
  • Komplette Information über Nutzen und Risiken aller Beteiligten
  • darüber hinaus der Mitbestimmungsgremien über die exakte Formulierung des Vorhabens, des Ziels/der Ziele
  • Herleiten von Teilplänen im Sinne einer Zielhierarchie
  • Entwickeln von Einzelschritten und konkreten Handlungen zum Vollbringen der Teilziele bzw. Ziele
  • Bewertung dieser Aktionen durch die Brillen der Unternehmenswerte und der Wirkungen auf die Zielgruppen
  • Auffinden von Belohnungsmöglichkeiten für das Umsetzen der Ziele

Bedenken Sie bitte nachstehende Gesichtspunkte vor der Einführung eines Zielvereinbarungssystems in Ihrem Firmen:
  • Das exakte Ziel des Zielvereinbarungssystems
  • Weiterbildung der Mitwirkenden im Arbeiten mit Zielen
  • Die Weiterbildung der Führungskräfte
  • Die Bezahlung des Zielvereinbarungssystems
  • Rechtliche und arbeitsvertragliche Aspekte (Gesetze, Verträge)
  • Konfiguration der Ziele am Unternehmensziel

Diese Listen schreckt Sie hoffentlich nicht ab, denn Führungstraining und ein Zielvereinbarungssystem sind, authentisch genutzt, erstaunliche Instrumente der Mitarbeiterführung und Unternehmenssteuerung.

Autor: Peter Bödeker
Email: av (at) boedeker.de
Von Papier, Schreibwaren und Organisationsmittel bis hin zu PC-Zubehör und Druckerverbrauchsmaterial investieren Unternehmen gezielt in "Alternativartikel" zu bekannten Markenherstellern des Bürobedarfs. Die kostengünstigere, jedoch qualitativ hochwertige Produktpallette bietet alles, was im Büroalltag benötigt wird. Unternehmen bewirken bewusst mit dem Einkauf dieses Artikel-Segments eine Reduzierung von mehr als 30 % des Firmenbudgets. Fachhändler für Bürobedarf, wie z. B. Büro-Orga Kalkbrenner e. K. können die steigende Nachfrage verzeichnen und versorgen Privat-/Geschäfts-/ und Großkunden mit Alternativartikeln der international anerkannten Marke "5 Star" mit Europaweit 5000 Produkten. Unternehmen gestalten so ihre Arbeitsplätze mit steigender Tendenz effizient wie möglich mit dem alternativen Produkt. In vielen Fällen sind die Produktpartner selbst Markenführer und ergänzen Ihr Sortiment mit der Produktgruppe „Alternativ“ und schaffen mit dieser Marketing-Strategie ein Ausgleich-Nehmer /Ausgleich-Träger Prinzip, welches auch häufig in Supermärkten zu finden ist, um dem preisbewussten Kunden ein Produkt anzubieten, welches denselben Herstellungs-Ursprung hat.

Die Vertriebe der Fachhändler weisen den Kunden bewusst auf die Alternativ-Produkte hin und stellen fest, dass der Aspekt der Kostenersparnis im Verhältnis zu den Marken-Artikeln bei gleichbleibender Qualität die Distribution der Alternativ-Produkte verstärkt.

Große Markenhersteller von Tinte, Toner und Farbbänder haben den Einsatz von Alternativ-Produkten mit rückläufigen Umsatz festgestellt und statten nun Tintenstrahl, - und Laserdrucker und Kassensysteme mit Chips und weiteren programmierten Teilen aus, um den Einsatz von Alternativ-Verbrauchsmaterial zu unterbinden. Zudem erlischt die Garantie der Neugeräte bei Einsatz alternativer Produkte.

„Jeder möchte ein Stück vom Kuchen haben“ – In Europa haben viele den „Boom“ entdeckt und etablieren, bzw. spezialisieren sich auf den Alternativ-Markt, zunehmend mit „Eigenmarken“ und vertreiben dessen Produkte und Auffüll-Systeme. (Rebuildt, Refill).

Autor: Sebastian Kalkbrennner, kalkbrenner[ät]buero-orga.de